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Am 02. September 2016 war es endlich so weit: Die Nadelzeile in Göttingen öffnete das erste Mal ihre Pforten. Wir waren zu dritt unterwegs: Die Nähterei hatte Nähzauber Lindenthal und Zauberkraft mitgenommen, um einfach dabei zu sein, wenn ein neuer Laden rings um Handmade aufmacht. Wir sind ganz gemütlich mit dem Zug angereist und hatten vorher noch Zeit für einen gemütlichen Kaffee. Und dann war es kurz vor 10 und wir standen vor der Tür.

Extra für uns machte der Chef sogar ein paar Minuten früher auf und dann waren wir schon drin... und wir sind lange geblieben. Das Sortiment bescherte uns viele Aha-Momente, weil die Nadelzeile einfach etliche Artikel im Sortiment hat, die man hier im stationären Handel so kaum bekommt. Z. B. der TruCut-Rollschneider mit passendem Lineal. Was das besondere an gerade dem Rollschneider ist? Oh, so einiges...

Zunächst einmal ist er ergonomisch geformt. Jeder der viel mit dem Rollschneider arbeitet, merkt irgendwann, das geht echt aufs Handgelenk. Beim TrueCut ist ein deutlich ermüdungsfreieres Schneiden möglich, da die Bewegung aus dem Handgelenk ausgeführt wird. Aber der echte Knaller ist das dazugehörige Lineal: Es hat eine Führungsschiene, wo der Rollschneider quasi beim Schneiden eingehakt wird, damit man nicht vom Lineal wegrutscht und schief schneidet. Durchdacht...

Auch im Bereich Stricken setzt der Laden auf Innovation oder habt ihr schon mal ein Nadelspiel gesehen, dass nur aus 3 Nadeln besteht, die noch dazu winkelig gebogen sind?

Als Nähmaschinenhändler für Elna-Maschinen legt die Nadelzeile Wert auf Qualität. Diese Maschinen sind sehr robust und verzichten auf überflüssigen Schnickschnack. Verschiedene Näh-, Overlock- und Stickmaschinen stehen im Laden und können jederzeit getestet werden.

 

naehterei eroeffnung nadelzeile

 

Auch der derzeit noch leere Kursraum auf der Hochebene sieht sehr verheißungsvoll aus und ich sehe schon fast die Kursteilnehmer eifrig an den Maschinen sitzen...

 

Ok, es waren nicht hunderte von Leuten, die am Morgen der Eröffnung vor den Türen standen und um Einlass baten, aber es war ständig was los.

Es gab viele, die nach Jersey fragten, was derzeit nicht im Sortiment ist und: Ja, es wird Jersey geben.

 

Mein Fazit?

 

Der Laden hat Potential und ein qualitativ hochwertiges Sortiment.

Es gab Stimmen, die monierten, das Sortiment wäre zu klein, nicht breit genug aufgestellt. Es ist ein Anfang! Stimmt, im Laden ist noch viel Platz und es fehlen noch einige Basics, die scheinbar in keinem Nähzimmer fehlen dürfen. Aber 700 Stoffe, die derzeit im Sortiment sind, sind doch schon mal ein fulminater Einstieg.

Hey, Rom wurde auch nicht an einem Tag gebaut (davon werde ich mich nächstes Jahr übrigens selbst überzeugen). Der Laden ist kein "schnell hin, kaufen und raus"-Laden. Viele Artikel zeigen ihr Potential erst auf den 2. Blick.

Aber ganz ehrlich? Wer will das denn?? Ein Stoffladen lädt doch ein zum Verweilen, zum Plaudern, zum Entdecken, zum Suchen, Finden, Kombinieren... und da ist man hier definitiv richtig!

 

Ein Besuch lohnt sich also auf jeden Fall, da das Sortiment stetig erweitert wird. Ich gehe gerne wieder hin...

 

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